Der frühe Vogel fängt den Wurm vs. Abendstund‘ hat Gold im Mund

Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Als Kind habe ich es genossen, lange wach bleiben zu dürfen. Es fühlte sich immer wie etwas ganz Besonderes an.  Später, als Jugendliche, war ich nicht nur an Wochenenden lange auf, sondern auch unter der Woche kam es mal vor, dass wichtige Hausaufgaben liegengeblieben waren und ich eine kleine Nachtschicht eingeschoben habe. Damals fiel es mir leicht, am nächsten Morgen trotzdem fit aufzustehen und in die Schule zu gehen. Dies war auch im Studium ähnlich.

Obwohl ich abends schon immer sehr konzentriert und fokussiert arbeiten konnte, bin ich dennoch nie so richtig zur Langschläferin geworden. Klar, wenn es möglich ist, schlafe ich gern etwas länger, das bedeutet dann aber eher so halb neun/neun – wahre LangschläferInnen lachen nur, wenn sie diese Uhrzeit hören 🙂

Im Alltag mit drei kleinen Kindern steht für mich eigentlich täglich frühes Aufstehen auf dem Programm. Ich habe mich daran gewöhnt. Nichtsdestotrotz genieße ich es, abends lange wach zu bleiben. Meinen toten Punkt überwinde ich meist und dann kommt am späten Abend nochmal ein richtig produktive Phase, in der ich viel schaffen kann und auch sehr konzentriert arbeiten kann. Diese Zeit des Tages genieße ich sehr. Ob sie meine Lieblings-Tageszeit ist? Vielleicht ein bisschen. Nach einem Tag mit meinen Kindern ist die Zeit am Abend auf jeden Fall eine Form der „Me-Time“, die für mich sehr wichtig ist. Diese Zeit gibt mir die notwendige Energie und das Gefühl, nach wie vor in einem gewissen Umfang selbstbestimmt zu sein. Und das beides brauche ich, um am nächsten Tag wieder voller Energie und Liebe für meine Kinder da zu sein.

Kennst du das Gefühl? Wie ist es bei dir?

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